Krav Maga

Name:
Krav Maga (hebräisch: Kontaktkampf) gilt als ein leicht erlernbares Selbstverteidigungssystem.
Diese Kampfsportart konnte wegen seines einfachen Konzepts, welches darauf ausgelegt ist, Menschen jeden Geschlechts und Alters Fähigkeiten zur Selbstverteidigung beizubringen. Besonders in Stresssituationen sind die dort erlernbaren Prinzipien und intuitive Bewegungsabläufe einsetzbar, wo durch diese Sportart sehr schnell beliebt wurde.

 

Ursprung:
Die Kampfsportart wurde ca. um 1940 von Imrich Lichtenfeld ( geboren 1910 in Bratislava ) in Israel, wo er in einer Legion war, entwickelt. Er galt als ein vielseitiger Sportler, der aktiv unter anderem an Wettkämpfen im Ringen und Boxen teilnahm.

 

Training:
Die Anzahl der Techniken werden bewusst im Krav Maga niedrig gehalten. Die dort erlernbaren Techniken basieren auf einfache natürliche Reflexen und sind somit auch bei wenigen Trainingseinheiten leicht zu erlernen.
Typische Merkmale des Krav Magas sind die besondere Realitätsnähe. Es werden Übergriffe und Angriffe, sowohl mit Waffen als auch ohne, behandelt. Dabei wird nicht groß unterschieden, ob bewaffnet oder unbewaffnet, da die Grundtechniken fast identisch sind. Trainiert wird nicht nur aus allen Lagen ( stehend, liegend, sitzend ), sondern auch unter unüblichen Bedingungen, wie z.B. im Treppenhaus, im Dunkeln oder auf der Straße.
Besonders Fokus wird auf das Trainieren unter starker körperlicher Anstrengung als Simulation der Stressbelastung eines Übergriffs gelegt, so wie das Training in realitätsnahen Umgebungen.
In manchen Sportschulen wird für Frauen besonders Fokus auf Belästigungen und sexuelle Übergriffe gelegt. Weshalb es sich lohnt auch als Frau diesen Sport mal auszuprobieren.
Krav Maga ist ein flexibles System, das ständig den Erfordernissen im zivilen und professionellen Bereich angepasst, deshalb wird es auch in drei verschiedene Teile unterteilt:

  1.  für Privatpersonen: zur Selbstverteidigung, zur Stressresistenz, zur Deeskalation und für die allgemeine Gesundheit/Fitness.
  2.  für den Sicherheitsbereich bzw. die Polizei.
  3. für das Militär.

 

Gürtelfarben:
Als Anfänger startet man, wie auch beim Karate, mit dem weißen Gürtel. Danach erhält man den gelben, orangenen, grünen, blauen, braunen und letztendlich den schwarzen Gürtel.

 

 

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