Karate

Name:
Die Kampfsportart Karate ist die berühmteste ihrer Art. Größtenteils ist sie durch zahlreiche Action- und Spielfilme bekannt geworden.
Wörtlich aus dem japanischen übersetzt bedeutet Karate „leere Hand“. Daraus läßt sich ableiten, dass es sich um eine waffenlose Verteidigungstechnik handelt, die nur mit bloßer oder leerer Hand ausgeübt wird. Mit Leer meint man auch intuitiv, d.h. ohne Gedanken zu handeln, so dass man völlig automatisch agiert.
Normalerweise müsste eigentlich Karate-Do heißen. In Japan ist diese Bezeichnung noch sehr geläufig, allerdings in Europa wird das „Do“, das übersetzt „der Weg dorthin“ (Der Weg zur höchsten Vollendung) bedeutet, weggelassen.
Das „Do“ ist noch in anderen asiatischen Arten des Kampfsportes bekannt, wie z.B.: Judo oder Taekwondo.

Ursprung:
Den Ursprung lässt sich ca. aus den Zeiten des alten Kaisers in China, der seinem Volk das Tragen von Waffen verboten hat, entnehmen . Von Anfang an war das Ziel dieser Kampfkunst sich selbst verteidigen zu können ohne Waffen, deshalb ist ihr typisches Merkmal auch der waffenlose Nahkampf mit verschiedenen Schlag- und Tritttechniken. Im 19. Jahrhundert wurde diese Kampfkunst hauptsächlich in Japan, genauer Okinawa ( japanische Inseln ), ausgeübt. Zu Beginn wurde Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde diese Kampfkunst weltweit bekannt und verbreitet.Training:
Das Training wird in drei verschiedene Prinzipien unterteilt:

  1. Kihon: Die erste Trainingsart befasst sich mit der Grundlage des Karates und soll das Abwehren von Schläge und Tritte schulen.
  2. Kata: Hier werden die Techniken des Abwehrens weiterentwickelt.
  3. Jiyu-Kumite: Hier wird der Einzelkampf oder der Kampf mit mehreren Kämpfern geschult.

Allgemein umfasst es besonders Schlag-, Tritt-, Stoß-, und Blocktechniken, wobei einige Hebel und Würfe werden einem auch beigebracht. Im fortgeschrittenen Training werden auch Nervenpunkttechniken sowie Würgegriffe gelehrt.
Sehr hoher Wert wird auf die körperliche Kondition gelegt, die insbesondere gute Beweglichkeit und Schnellkraft voraussetzen.

Hauptsächlich wird diese Sportart mit dem sogenannten Bruchtest verbunden. Hier werden von den Schülern Bretter oder Ziegel zerschlagen, ohne sich dabei zu verletzen. Diese Bruchtests werden in der Regel selten ausgeführt, sind meistens durch Actionfilme bekannt.
Meistens wird mit Hilfe von Schlagpolstern oder Sandsäcken der ganze Körper trainiert. Im Vordergrund steht die Ausbildung zum Angriff, zur Selbstverteidigung und die Charakterbildung des Kämpfers. Dabei lernt der Kämpfer sich selbst zu kontrollieren und zu beherrschen, um seine Kämpfe konzentriert und schnell zu führen.

Gürtelfarben:
Wie auch bei anderen asiatischen Kampfsportarten gibt es beim Karate auch Gürtelfarben.
Hierbei hat jede Farbe eine gewissen Bedeutung, worauf ebenfalls eingegangen wird.

Anfänger / Unterstufe:

  • weißer Gürtel ( 9. Kyu ), Bedeutung: Schnee liegt auf der Landschaft.
  • gelber Gürtel ( 8. Kyu ), Bedeutung: Der Schnee ist geschmolzen, die gefrorene Erde darunter leuchtet gelb.
  • orangener Gürtel ( 7. Kyu ), Bedeutung: Die Sonne erwärmt die Erde. Die Erde ist somit fruchtbar.

Mittelstufe:

  • grüner Gürtel ( 6. Kyu ), Bedeutung: Der Samen keimt, langsam wächst eine Pflanze heran.
  • blauer Gürtel ( 5.- 4. Kyu ), Bedeutung: Die Pflanze wächst zum Himmel. Sie wird langsam stark.

Oberstufe:

  • brauner Gürtel ( 3. – 1. Kyu ), Bedeutung: Der Baum hat eine starke Borke. Er ist nun ausgewachsen.
  • schwarzer Gürtel ( Meistergrad )

Fazit:

Karate eignet sich sehr gut für die Selbstverteidigung, denn dort wird besonders für Anfänger die Grundlage des Karate, das aus Abwehren des Angriffs durch Schläge und Tritte geschult wird, beigebracht.

Anders als in anderen Kampfsportarten, werden hier auch Kämpfe mit mehreren Gegner simuliert, welches näher der Realität entspricht und ebenfalls gut einzusetzen ist bei der eigenen Selbstverteidigung in der Realität.

 

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