Boxen

Name:
Der Begriff Boxen leitet sich von den Worten „ta box“ ab, welche übersetzt „prügeln oder schlagen“ bedeuten sollen. Die Sportart Boxen gehört wie auch Karate zum Kampfsport, bei der sich zwei Personen unter festgelegten Regeln nur mit den Fäusten bekämpfen und beim Karate noch gewisse Tritttechniken dazugehören. Ziel dieser Sportart ist, möglichst viele Treffer dem Gegner zu versetzen oder diesen durch einen Knockout ( auch genannt K.O. ) außer Gefecht zu setzen. Die Kämpfer sind in der Regel mit gepolsterten Handschuhen ausgestattet und müssen derselben Gewichtsklasse angehören.

Ursprung:
Bereits vor über 7000 Jahren, bewiesen durch archäologischene Funden, wurde diese Sportart betrieben. Im Jahre 688 vor Christus wurde zum ersten Mal die Sportart bei den Olympischen Spielen in Griechenland ausgetragen. Hauptsächlich galt damals Boxen als Unterhaltung und Zeremonie der römischen Bevölkerung, jedoch wurde nicht mit Boxhandschuhen geboxt, sondern mit Lederbandagen, welche mit Metalldornen ausgestattet waren.
Mit Laufe der Zeit verbreitete sich der Boxsport auch auf weitere Kontinente und Länder wie Russland, Deutschland, Amerika usw. Feste Regeln gab es zu dieser Zeit noch nicht, man kämpfte mit bloßen Fäusten, ohne Mund- und Kopfschutz, Schläge in unerlaubte Körperzonen ( Tiefschläge / unter der Gürtellinie ) und auch wenn der Gegner bereits am Boden lag.

Training:
Boxen zählt zu einer der härtesten Sportarten überhaupt. Deshalb zählen Boxer bekanntlich zu den fittesten Sportlern, denn um gut darin zu sein muss man gewisse Fähigkeiten gut beherrschen: Geschwindigkeit, Beweglichkeit, Kraft und natürlich auch mentale Stärke.Ein typisches Training wird an einem Boxsack oder an einem Trainingspartner, der mit Handpratzen ausgestattet ist, ausgeübt. Hierbei werden bestimmte Schlagkombinationen so wie die Beweglichkeit trainiert. Zu dem ist die Kondition eines Boxers wichtig, diese wird mit Hilfer verschiedener Ausdauereinheiten trainiert, unter anderem Seilspringen, Ausdauerlaufen und Schattenboxen.

Verlauf eines Kampfes:
Der Boxkampf wird unter Beobachtung eines Ringrichters über mehrere Runden, die ein bis drei Minuten dauern, ausgetragen. Der Kampf gilt als beendet, wenn ein Gegner vom Ringrichter als unfähig erachtet wird, den Kampf fortzuführen, eine schwerwiegende Regelverletzung vorliegt, der Ablauf der regulären Rundenzahl zu einer Punktentscheidung führt oder eine Aufgabe signalisiert (Handtuch werfen) wird.

 

 

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